Es ist ein Essen für echte Fleischtiger und Fleisch-Liebhaber. Ein Essen, das besonders zu Weihnachten oder Silvester bei vielen Tradition hat. Ein Essen, das sich perfekt für ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder der Familie eignet: das Fleischfondue. Doch woher kommt dieses Essen, wo man Fleischstücke in Fett oder Brühe taucht, wartet bis sie durch sind und dann mit verschiedenen Saucen und Dips verspeist? Wir klären euch auf.
Ob Fleisch‑, Käse- oder Schokoladen-Fondue, das Fondue ist ein sehr geselliges Essen und mit wenig Aufwand verbunden: Verschiedene Fleischsorten schneiden, Saucen und Dips zubereiten, Brot schneiden und alles auf den Tisch geben – schon kann das Essen starten. Die mundgerechten Fleischstücke werden auf eine lange Fondue-Gabel gespießt und dann in den Fondue-Topf gegeben. In der Brühe oder dem Fett werden die Stücke gegart bzw. frittiert. Anschließend werden sie mit verschiedenen Saucen, Dips, (Weiß-)Brot, diversem Eingelegtem oder Salat gegessen. Jede Familie hat ihre eigenen Rezepte, Vorlieben und Traditionen für ein gelungenes Fondue. Doch eines haben alle gemeinsam: Freunde und Familie sitzen um den Fondue-Topf und genießen ein leckeres Essen, das jede und jeder nach eigenem „Rezept“ zubereiten kann.
Das Fondue Bourguignonne, also Burgunder Fondue, ist das beliebteste Fleischfondue. Der Sage nach ist es in den burgundischen Klöstern entstanden. Schenkt man der Legende Glauben, so beschäftigten sich die Mönche mit der verlorenen Zeit – daher tauchten sie kleine Fleisch-Stücke direkt ins heiße Öl. So reduzierte sich sowohl die Zubereitung als auch der Aufwand, das Gericht zu servieren, auf ein Minimum.
Vom Käse-Fondue über Fleisch- und Fisch-Fondue bis hin zum Schokoladen‑, Karamell- und Wein-Fondue – das beliebte Essen gibt es in vielen unterschiedlichen Variationen. Doch am Anfang war das Käsefondue. Erfunden in der Schweiz, breitete es sich rasant aus und erfreute sich großer Beliebtheit. Mittlerweile gibt es verschiedene Rezepte, je nach Land und Region unterscheiden sich die Zutaten und die Zubereitungsarten.
Wie bereits erwähnt ist das Fondue Bourguignonne das beliebteste Fondue. Meist wird es auch als das klassische Fleischfondue angesehen. Eine andere Bezeichnung dafür ist Fett-Fondue.
Auch in Afrika gibt es ein Fleischfondue. Dieses wird als Buschmann-Fondue bezeichnet und wird fast ausschließlich im Freien gegessen. In Namibia und Südafrika ist es eine beliebte Tradition und wird dem Braai (eine Variante des Grillens) zugeordnet.
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